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Traumrunde in Kingsbarns: Jacob Skov Olesen spielt bei den Dunhill Links eine 63

Mit einer 63 (9 unter Par) in Kingsbarns hat sich Jacob Skov Olesen am Moving Day der Alfred Dunhill Links Championship nach vorne geschoben. Vor dem Finale in St Andrews träumt der Däne vom ersten Titel, sagt aber auch: „Es gibt noch viel Arbeit."

Jacob Skov Olesen hat am Moving Day eine der stärksten Runden des Tages gespielt. In Kingsbarns brauchte der Däne nur 63 Schläge, 9 unter Par. „Es war eine gute Runde. Ich habe richtig solide gespielt", sagte Skov Olesen auf der Pressekonferenz.

An den ersten beiden Tagen sei er mit seinem Spiel nicht ganz zufrieden gewesen. Zwar habe er auch da solide gespielt, aber jeden Schlag eher durchschnittlich, „knapp unter dem Durchschnitt". Sein Rezept: „Das gleiche alte, langweilige Spiel, geduldig bleiben – und heute hat es ein bisschen besser geklappt." Diesmal habe er die Bälle näher an die Fahnen gebracht.

Eagle an der 12

Der Höhepunkt der Runde war das Eagle am Par-5-Loch 12. Nach einem guten Drive aufs Fairway spielte Skov Olesen ein 5er-Eisen in Richtung Grünmitte. Von dort blieben ihm sieben bis acht Meter, und den Putt lochte er ein. „Ich habe bisher nicht viele Putts aus der Distanz gemacht, also war es schön, mal einen längeren zu lochen", sagte er.

Auf die Frage nach den Unterschieden zwischen den drei Turnierplätzen sagte der Däne, sie seien „sehr unterschiedlich", obwohl alle drei Linksplätze sind. Kingsbarns sei der leichteste. Auch der Old Course könne knifflig sein. Beide Plätze seien vom Tee aus breit, trotzdem gebe es einige Schläge, bei denen man unbedingt auf dem Fairway liegen wolle. Die Grüns seien zwar auf jedem Platz etwas anders, aber er habe ein gutes Gefühl für die Geschwindigkeit.

Lehren aus der Irish Open

Für die Schlussrunde will Skov Olesen auch auf seine Erfahrung aus der Irish Open zurückgreifen, wo er im letzten Flight spielte. „Man lernt immer, wenn man da oben mitspielt und dann einen schwierigen Tag erwischt", sagte er. Das Umfeld werde am Sonntag aber ein ganz anderes sein. Wahrscheinlich gehe er mit einem ähnlichen Rückstand ins Rennen wie damals. In Irland habe es aber eine Zuschauermenge gegeben, die an den Grüns „verrückt gespielt" habe. Entscheidend sei, im Moment zu bleiben und jeden Schlag so zu nehmen, wie er kommt.

Seine Stärke auf Linksplätzen erklärt der Däne mit seiner Vielseitigkeit. Er könne viele verschiedene Schläge spielen, mit dem Wind und gegen den Wind. „Man spielt einfach das, was der Platz einem gibt." Natürlich bekomme man manchmal schlechte Absprünge, aber es gebe viele Stellen, an denen man gezielt mit den Absprüngen spielen und sie zu seinem Vorteil nutzen könne. Dazu komme, dass er gut putte. Bei der Amateur Championship 2024 habe er Linksgolf allerdings noch nicht geliebt, räumte er ein.

Erster Titel am Home of Golf?

Auch nach der 63 bleibt Skov Olesen bescheiden. Er liege noch ein paar Schläge zurück. In diesem Jahr sei er schon mehrfach nah an einem Sieg gewesen. „Es gibt noch viel Arbeit, aber wir werden unser Bestes geben, und es wäre großartig", sagte er über die Aussicht, am Sonntag in St Andrews zu gewinnen.

Und ein erster Titel ausgerechnet am Home of Golf? „Ja, ich denke, das ist schwer zu toppen" („Yeah, I think that's tough to beat"), sagte Jacob Skov Olesen.

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